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Die Techniken des afrikanischen
Trance-Tanzes sind heute bis in die modernsten Discotheken bekannt und
begünstigen das "aus sich Herausgehenkönnen" und den
Stressabbau unserer kulturüberforderten Jugend.
Was sonst, als - aus sich herausgehen
- ermöglicht es erst, dass eine andere Energie oder Wesenheit von
einem Medium Besitz ergreifen kann, wie bei den Priestern und Medizinmännern
der Völker, die immer noch naturverbundener leben als die so genannten
"Kulturnationen".
Wer kann sich in unserem Alltagsleben
heute noch "gehen lassen", "aus sich herausgehen",
"loslassen"? Unsere Jugend nimmt sich diese Freiheit manchmal
in ihrer Freizeit und vermag so wenigstens in der Disco für kurze
Zeit ihre Spannungen abzubauen und abzuschütteln, - eben zu entspannen
- und das ist einfach gesund!
So wie wir mit unseren Lichtführern,
Engeln, Wesenheiten und Kräften aus der Mentalebene nach den Methoden
von Johannes Greber, Allan Kardec, Karl Weinfurter und Franz Bardon zusammenarbeiten,
bitten wir regelmäßig auch unsere Mitarbeiter aus den Naturvölkern
um ihre Gegenwart und Hilfe. Mit wem wir es hierbei zu tun haben ist einigen
vielleicht nicht ganz klar. Aus diesem Grunde möchte ich hier versuchen
etwas Licht in die Sache zu bringen.
Jeder Mensch hat die Möglichkeit mit seinem spirituellen
Körper bzw. Emotionalkörper einen Kontakt zu anderen spirituellen
Mitarbeitern aufzunehmen und deren Informationen zu verstehen. Dazu ist
es allerdings nötig, den materiellen Körper so weit wie möglich
zu vergessen, zu betäuben ( z.B. bei operativen Eingriffen) beziehungsweise
zu entspannen und "loszulassen".
Ist das einmal geschehen, kann praktisch jede Wesenheit oder Energie aus
der geistigen Ebene, also auch jeder Verstorbene in eine Kommunikation
mit dem Medium oder Meditation praktizierenden treten.
(Das ist übrigens auch bei "multiplen Persönlichkeiten"
der Fall!) In erster Linie suchen wir aus diesem Grunde Kontakte zu Mitarbeitern
auf der Astralebene, die sich zu Lebzeiten mit spirituellen Techniken
beschäftigt haben und diese praktizierten. Hierbei handelt es sich
fast ausnahmslos um Menschen, die eine ihrer letzten Inkarnationen in
einem der "Naturvölker" verbracht haben und dort als Schamane,
Heiler, Medizinmann oder Priester gelebt, ihre Riten praktiziert haben
und sich auf diesem Gebiet bestens auskennen. Hier haben wir eine eindeutige
Anlehnung zu Voodoo und Ifa-Religion.
Natürlich ist es naheliegend, daß wir uns ausschliesslich an
Kenner der dort praktizierten magischen Arbeiten wenden und sie um ihre
Mitarbeit bitten.
Zudem ist eine Verbindung zur Astralebene leicht herzustellen und grenzt
schon fast an spiritistische Praktiken, die wir normalerweise ablehnen.
Beim Glasrücken bewegen diese Astralenergien
oder Wesenheiten die Hände der Medien, beziehungsweise dadurch das
Glas, ohne dass es überhaupt berührt wird. Daß bei unseren
Arbeiten nicht nur Gläser oder Tische bewegt werden, sondern der
ganze Körper eines Mediums als Werkzeug dient, kann jeder massiv
fühlen und erleben, der sich bereit erklärt unseren Mitarbeitern
aus der geistigen Welt seinen Körper zur Verfügung zu stellen.
Wir arbeiten in unseren Gruppen jedoch nicht in spiritistischer Weise,
denn wir rufen oder beschwören während der "Naturvölkerarbeiten"
nicht irgendwelche ( geistig ) Toten, sondern haben ausnahmslos mit (
geistig ) wiedergeborenen Lichtträgern zu tun, deren Aufgabe es nun
ist, anderen den Weg zu weisen und sie bei ihrer geistigen Entwicklung
zu unterstützen.
Sie sind praktisch unsere Vorgänger und eines Tages, wenn wir gelernt
haben werden mit unserem spirituellen Körper bewußt umzugehen,
werden auch wir unseren materiellen Körper bei völlig klarem
Bewußtsein verlassen und ohne Unterbrechung unsere Arbeit auf der
Astral-, oder Mentalebene fortsetzen oder aber wieder gezielt inkarnieren
um weiter zu lernen und zu lehren.
Doch wie ein Kind, das wieder geboren wurde und nun inkarniert ist, lernen
muß mit seinem fleischlichen Körper umzugehen, so müssen
wir erst in unseren Geist- bzw. unserem spirituellen Körper "wiedergeboren"
werden und ebenfalls wie ein Kind lernen, mit ihm umzugehen und zu wirken.
Im Evangelium des Apostels Johannes, Kapitel 3, Vers 3-14 findet sich
eine Textstelle, die da heißt: "Wundere dich nicht, daß
ich zu dir sage, du mußt noch einmal geboren werden. Wahrlich ich
sage dir; ein Mensch kann das Reich Gottes nicht sehen, außer er
wird noch einmal geboren. Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: (Er kann das
Reich Gottes - die spirituelle Welt - nicht sehen) Es sei denn, daß
jemand geboren werde aus Wasser und Geist. Was von Fleisch geboren wird,
das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist. Laß
dich's nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müßt
von neuem geboren werden."
Hier bezieht sich das Wort des Meisters Jesus eindeutig auf den mystischen
Begriff der Wiedergeburt, auf das Wiedererwecken des geistigen Körpers,
wobei uns auch die spirituellen Mitarbeiter aus den Naturvölkern
unterstützen.
Diese Mitarbeiter kennen die besten Techniken, um auch ohne den Gebrauch
von Drogen bei fast jedem eine Entwicklung des spirituellen Körpers
und der Medialität in Gang zu setzen.
Bis heute verehren afrikanische oder indianische Stämme verschiedene
"Gottheiten" und bitten diese für bestimmte Aufgaben um
Hilfe.
Wir würden diese "Gottheiten" als
Kräfte, Devas oder Engel bezeichnen, oder vielleicht als Heilige.
Wogegen wir die Opfergaben oder Rituale unserer schwarzen, roten, orientalischen
oder asiatischen Brüder als Aberglaube abtun, ist es aus ähnlichen
Gründen auch bei uns durchaus üblich vor einer Mutter Gottes
Figur eine Kerze anzuzünden, oder bestimmte Heilige zu verehren und
um Hilfe bei verschiedenen Problemen zu bitten. Wie selbstverständlich
haftet bei vielen Autofahrern vorn im Wagen eine Medaille, die den heiligen
Christophorus darstellt, den heiligen Nothelfer, aber wir sind doch nicht
abergläubisch.....
Daß diese Bitten sehr oft erhört wurden
und auch heute noch werden, davon zeugen abertausende von Votivtafeln,
Bildern und Dankesgaben in zahlreichen Walfahrtskirchen von Madonnen und
anderen Heiligen.
( z.B. Sta. Lucia, in Venedig, mit unzähligen Brillen von spontan
geheilten Sehbehinderten und die Madonnenfigur im Kölner Dom trägt
unschätzbare Schmuckstücke an ihren Gewändern als Dank
für erfüllte Bitten. )
Vielleicht sollte ich noch einmal erwähnen, daß mein schwarzhäutiger
Lehrer und Mitarbeiter U . . . . ein Häuptlingssohn und Medizinmann
aus dem Stamme der Yoruba ist, beziehungsweise zu Lebzeiten war. ( Siehe:
"Sprosse für Sprosse" )
Aus meiner besonderen Zuneigung zu ihm ist es naheliegend, daß wir
auch weiterhin mit den Kräften zusammenarbeiten, deren er sich zu
Lebzeiten bediente und diese nutzen. Das bedeutet auch, daß wir
nach seiner Tradition die Orisas (gespr.: Orischaa) und Kräfte seiner
"Gottheiten" um Hilfe bitten und sie auch erhalten.
Einer der wichtigsten Orisas der Yorubas ist "Shango", der Gott
des Donners und der Erleuchtung, der bis heute auf Kuba, Trinidad, Südamerika
und Bahia angerufen wird, um Kraft zu geben und bei verschiedenen Problemen
zu helfen, die Kraft und Durchsetzungsvermögen erfordern.
Weitere Orisa sind "Kori", die Göttin der Fruchtbarkeit,
"Ogun", der Gott der Metalle und des Krieges, der die Funktion
hat, Klarheit zu schaffen, Willenskraft und Konzentration zu stärken
und die Abgrenzungen und das Neinsagen zu lehren, "Oschun",
seine Schwester, eine Frau von "Shango" und "Nana",
die Großmutter der Zeit, deren Funktion es ist, im Tanz die Zeit
sich aufheben zu lassen, in die Zeitlosigkeit hineinzugehen, ohne den
Körper zu verlassen, - logisch, daß wir ihrer Hilfe bedürfen.
Dann wäre noch "Xango", der Gott der Wandlung, zu erwähnen,
dessen Motto: "Stirb, um zu leben" heißt und "Oxossi",
der Jäger. Er hat die Aufgabe durch seinen wilden Tanz den Tänzer
an seine Animalität, an seine Urinstinkte wieder anzuschließen.
Daß es sich in der Regel um ehemalige Priester, Priesterinnen, um
Medizinmänner, Heiler und Heilerinnen handelt, ist vorher bereits
erwähnt worden. Zu ihren Lebzeiten wurden diese Menschen zum Teil
als "Heilige Frauen und Männer" verehrt.
Das bedeutet jedoch nicht, daß sie unfehlbar waren oder nun sind,
denn sie haben nach wie vor ausgesprochen menschliche Züge, Eigenarten
und Vorlieben. Selbst von Jesus wird berichtet, daß er einen seiner
Jünger besonders liebhatte, es war der, der auch beim Abendessen
an seiner Brust lag.( Johannes Kapitel 21, Vers 20 ) Wir wissen auch von
uns bekannten Heiligen, daß sie mitunter menschlichen Schwächen
unterlagen und wie jeder andere Mensch Fehler begingen. Selbst Simon Petrus,
der Jünger Jesu verleugnete seinen Meister, daß der Hahn, wie
vorhergesagt dreimal krähte und Franziskus von Assisi hatte zuweilen
durchaus menschliche Bedürfnisse, nach deren Befriedigung er glaubte
gesündigt zu haben und sich selbst zur Strafe züchtigen wollte.
Von ihm wir berichtet, daß er eines Tages der menschlichen Regung
nachgab, glaubte gesündigt zu haben und sich zur Sühne in die
dornigen Rosensträucher des Rosengartens stürzte.
Doch offensichtlich wurde dieses vermeintliche Vergehen von Gott nicht
als Sünde angesehen, denn seit diesem Tage besitzen die Rosen im
"Roseto", dem Rosengarten seiner Bruderschaft, keine Dornen
mehr, was bis heute als unerklärliches Phänomen in Assisi neben
der Portiuncula zu besichtigen ist.
Auch unsere Medizinmänner und -frauen zeigen während der Zusammenarbeit
mit uns ein sehr menschliches Verhalten. Es heißt : "Gleiches
zieht Gleiches an" und so suchen sich auch unsere spirituellen Helfer
wesensverwandte Mitarbeiter unter den Medien aus, mit denen sie zusammenarbeiten
möchten. Sie stellen es jedoch jedem frei, den Kontakt zwischen ihnen
herzustellen oder abzulehnen.
Scheinbar verbinden sich bestimmte Lichtwesen mit Medien, die ihnen in
ihrer körperlichen Konstitution ähnlich sind.
So arbeitet U. , ein schlanker Junger Mann aus unserer Gruppe mit einem
ähnlich gebauten Medizinmann vom Stamme der Massai, einem Hirten-
und Kriegsvolk in Ostafrika. Sie leben in der Regel als Nomaden im Süden
Kenias und im Norden Tansanias, wo auch mein schwarzer Freund, nach seinen
Angaben, zuletzt inkarniert war.
R. , eine kleine vollschlanke Blondine arbeitete lange mit einer Heilerin
und Kräuterfrau aus dem Gebiet der Anden zusammen und auch bei ihnen
war eine ähnliche körperliche Erscheinung unverkennbar.
Andererseits genießen es offenbar unauffällige, schmalbrüstige,
zerbrechlich wirkende männliche Medien sich mit einem starken muskulösen
und dominierenden Mitarbeiter aus der spirituellen Welt zu verbinden und
so ihre Persönlichkeit nach und nach zu ergänzen. Diese Verbindungen
stärken nach längerer Zusammenarbeit das Selbstbewußtsein
der Medien. Gewisse Charaktereigenschaften scheinen von den Geistwesen
auf ihre Medien "abzufärben", was sich auch im Alltagsleben
durchaus positiv bemerkbar macht.
So ist die Zusammenarbeit mit "Oschun" und ihren Priestern und
Priesterinnen überaus erstrebenswert für Frauen, die ihr Selbstbewußtsein
stärken wollen, aber auch ihre weiblichen Reize besser einsetzen
lernen möchten und mögliche Probleme in ihrer Sexualität
auszurotten gewillt sind.
Eine gute Zusammenarbeit mit den Priestern von "Schango", dem
Gott des Doners und der Kraft, ist in vielerlei Hinsicht reizvoll für
Männer, denn die sexuelle Kraft nimmt danach meistens erstaunlich
zu. Vor Mißbrauch sei hier allerdings gewarnt!
Erinnern wir uns daran, daß wir hier mit unserem "Emotionalkörper"
arbeiten und daß die ideale Voraussetzung für eine optimale
Zusammenarbeit eine wirklich innige Beziehung zwischen dem Medium und
dem Lichtwesen wäre, um mit dem Körper des Mediums einwandfrei,
zu beidseitiger Zufriedenheit, arbeiten zu können.
Wem sonst, als einem Menschen den wir lieben, sind wir in der Lage ein
so tiefes Vertrauen entgegenzubringen, daß wir ihn sogar über
unseren Körper verfügen lassen würden.
Wir sollten zu verstehen lernen, daß es sich eigentlich um Leute,
wie du und ich handelt, zwar ethisch und moralisch uns weit voraus, aber
trotzdem mit Sympathien für bestimmte Menschen, verschiedene Vorlieben
und manchmal auch kleinen Fehlern, aber hauptsächlich mit einem tiefen
Bedürfnis uns in unserer Entwicklung weiter helfen zu wollen.
Insbesondere die Schamanen der Indianer, Indios, aber auch unsere schwarzen
Medizinmänner lieben den Genuß von Tabak und Drogen, wohl wissend,
daß deren Wirkstoffe eine entspannende Wirkung haben und einer medialen
Entwicklung förderlich sein können.
Inzwischen haben Anthropologen und Religionswissenschaftler festgestellt,
daß der Gebrauch von bestimmten Pilzen und anderen pflanzlichen
Substanzen schon seit Jahrtausenden zur Bewußtseinserweiterung genutzt
wurden. Der mittelalterliche Gebrauch von verschiedenen Hexensalben ist
allgemein bekannt. Im alten Ägypten nutzte man die LSD-ähnlichen
Wirkstoffe des Mutterkorns. In Indien wählte man eine ähnliche
Substanz, die als Soma, - die Nahrung der Götter -, bezeichnet wurde
und bei den Jivaros, einer Nachbarkultur der Inkas praktizierten Priester
die -SAUMA-Magie-, ebenfalls eine Technik, mit Hilfe von Drogen Kontakt
mit den Göttern herzustellen. Das Gleiche gilt selbstverständlich
auch für Alkohol, in kleinen Mengen genossen.
Bei den Indianern wurde Alkohol, nachdem ihn der weiße Mann eingeführt
hatte, in verschiedenen Ritualen verwendet und natürlich auch mißbraucht.
Wir verwenden bei unseren Arbeiten keinerlei Drogen, doch manche unserer
spirituellen Mitarbeiter äußern manchmal den Wunsch, eine Zigarre
rauchen zu wollen, oder fordern manche Medien auf bei einigen Ritualen
möglichst etwas Maisbier zu sich zu nehmen oder Alkohol, was bei
bestimmten Arbeiten besonders förderlich sein soll.
Das ist keineswegs als heidnisch oder schwarzmagisch zu betrachten, denn
auch unsere Priester nehmen während der Messe Wein zu sich, was eine
magische Wirkung hervorruft.
Hier erleben wir ein Ritual, das keineswegs erst von Jesus Christus eingesetzt
wurde, wie man aus den religionswissenschaftlichen Forschungen weiß.
Ein rituelles Mahl, ein gemeinsames Essen und eine gemeinsame geistige
Ausrichtung sind in der Lage Verbindungen über Zeit und Raum zu schaffen.
Selbstverständlich interessieren uns bei diesen Verbindungen keinerlei
Hautfarben, religiösen Orientierungen oder politischen Ausrichtungen,
denn letztendlich sind wir alle Kinder eines Schöpfers, die bei Bedarf
das nächste Mal nicht nur den Körper und das Geschlecht, sondern
auch die Hautfarbe wechseln werden um vielleicht auch zu lernen, was es
heißt aus irgendwelchen Gründen diskriminiert, verfolgt oder
als minderwertig verachtet zu werden.
Nachdem wir nun besser verstehen können,
mit welchen Mitarbeitern wir es bei den so genannten "Naturvölkerarbeiten"
zu tun haben, wollen wir uns etwas eingehender mit verschiedenen Orisas,
also den Naturgottheiten oder Kräften, insbesondere der Yoruba, beschäftigen.
Es gibt einige wenige Bücher über den Stamm der Yoruba's und
leider keine ausführliche Dokumentation über die Rituale dieses
Stammes.
Das zur Zeit einzige, praxisnahe Buch zu diesem Thema wurde
von Philip J. Neimark im Scherz Verlag veröffentlicht.
Titel: "Die Kraft der Orischa"
Das ist verständlich, denn die Priester
und Medizinmänner nahezu jeder Kultur hüten nicht ohne Grund
strengstens das Wissen um die magischen Vorgänge und geben es in
der Regel nur mündlich an ihre Nachfolger weiter vor allem, um Mißbrauch
zu vermeiden. Ich will in den folgenden Ausführungen bis an die äußerste
Grenze des Enthüllbaren gehen, aber behalte mir aus vorgenannten
Gründen vor, wichtige Einzelheiten zu verschweigen, um die vorhandene
Experimentierfreudigkeit einiger Mitarbeiter unserer Meditationsgruppen
zu dämpfen.
Bei den folgenden Erläuterungen bin ich also auf einige wenige Veröffentlichungen
angewiesen, aber vor allem auf Informationen unserer dunkelhäutigen
Mitarbeiter.
Der König der Orischa ist OBATALA, mit dem wir sonntags zusammenarbeiten.
Der Sonntag ist der Tag dieses Königs, aber wir bemühen nicht
gleich Könige für unsere bescheidenen Arbeiten.
Beginnen wir an dieser Stelle mit einem der mächtigsten Orisa der
Yoruba's, SHANGO, dem "Gott des Donners und der Erleuchtung".
Dieses hohe Geistwesen können wir mit zu den Kräften des Erzengels
MICHAEL zählen. Michael ist der Vorsteher des Elementes FEUER.
Michael war es auch, der die abtrünnigen Engel einst mit seinem Flammenschwert
aus den hohen himmlischen Sphären in die Unterwelt vertrieb. Er wird
als der Fürstreiter Gottes bezeichnet.
Daß hier Feuer und eine ungeheure Kraft und Macht am Werke sind,
wird uns aus diesen mythologischen Berichten klar.
Ähnliche Kräfte sahen die Naturvölker in Blitzen und dem
ihnen folgenden gewaltigen Donnerrollen. Jeder, der schon einmal ein starkes
Gewitter unmittelbar erlebt hat, kann den Respekt nachvollziehen, den
diese Kräfte auslösen können.
Es heißt, daß SHANGO einst als Krieger auf der Welt lebte.
Er besaß die magische Macht den Himmel anzurufen um Feinde zu erschrecken
und zu besiegen. Er kämpfte für Gerechtigkeit und Frieden und
war ein strenger, weiser Herrscher. Die Legende berichtet er sei nicht
gestorben, sondern durch eine Transformation des Körpers in die geistigen
Sphären eingegangen, wie es auch bei Elias, Maria, der Mutter Christi
und dem Lieblingsjünger Jesu, Johannes, der Fall sein soll. ( Joh.
21, Vers 22-23 )
Aus der geistigen Ebene wirken sie bis heute weiter auf die Menschheit
ein und werden als "aufgestiegene Meister" bezeichnet.
Es ist naheliegend, daß die Priester und Medizinmänner der
Afrikaner diesen mächtigen Orisa anriefen, wenn sie Hilfe und Kraft
brauchten. Hilfe, insbesondere während langer Trockenperioden, wenn
die Pflanzen, die angebaut wurden, zu vertrocknen drohten, so, daß
eine Hungersnot die Folge gewesen wäre. SHANGO wurde gerufen um Regen
zu machen, und innerhalb kurzer Zeit begann es in Strömen zu regnen,
wie es in dem Film "Reise ins Jenseits" dokumentiert wurde.
Hier handelt es sich eindeutig um eines der Fruchtbarkeitsrituale der
Yoruba's. Eine Saat, die droht zu verdorren, wird wieder zum Leben erweckt
und beginnt wieder weiter zu wachsen und zu gedeihen.
Natürlich rief man seine Kräfte auch an, um über Feinde
zu siegen, oder lange Fußmärsche und Reisen unbeschadet zu
überstehen und sein Ziel zu erreichen. SHANGO, als "Gott der
Erleuchtung", verleiht auch die Kraft, die notwendig ist, um sich
auf den Weg zur Erleuchtung und Wiedergeburt zu begeben und ihn trotz
kommender Schwierigkeiten fortsetzen zu können.
Die Kräfte dieses Orisas verleihen auch das Durchhaltevermögen,
das nötig ist, um verschiedene schwierige Aufgaben zu meistern und
um positive Ergebnisse zu erzielen.
Seine Kraft gibt große Standfestigkeit bei Gerichtsprozessen und
anderen Auseinandersetzungen und Streitigkeiten. Das Selbstbewußtsein
wird gestärkt und selbst scheinbare Niederlagen werden in Siege umgewandelt.
Der Mensch, der sich mit SHANGO's Kräften auflädt wird zum Fels
in der Brandung, der unerschütterlich selbst stärksten Naturgewalten
zu widerstehen in der Lage ist.
Mehr in den Bereich der Medizinmannes fiel die Aufgabe
diesen Orisa zu rufen und um Hilfe zu bitten, wenn ein Fruchtbarkeitsritual
durchgeführt wurde. Das geschah in der Regel bei einem Paar, das
länger als üblich kinderlos blieb, denn ein reicher Kindersegen
war früher und ist auch heute noch bei vielen Naturvölkern eine
übliche und sinnvolle Altersfürsorge. Man kann sagen, daß
die herbeigerufenen Kräfte von SHANGO bei Männern als ein hervorragendes
Potenzmittel wirken, vorausgesetzt, daß man die Energien auch wirklich
in den Körper einfließen und dann ungebremst wirken läßt.
Besonders prädestiniert für magische Arbeiten, die bei Potenzproblemen
hervorragend wirken, ist die Anrufung von ESCHU. Allerdings heißt
es in Philip J. Neimarks Buch: "Eschu ist kein Spielzeug und kein
Spiel. Er ist eine reale und mächtige Energiequelle. Geben sie acht,
worum sie bitten."
Auf vielen Umwegen ist eine wahrscheinlich echte ESCHU-Figur in den Besitz
unserer Gruppe gekommen, aber auch ohne Bildnis von ESCHU oder SHANGO
wirken diese Kräfte explosiv, was Erfahrung inzwischen bestätigt
hat. Erfahrene Medien aus unserer Gruppe, die mit den Energien von SHANGO
oder ESCHU vertraut sind, konnten noch Tage nach einer "Übernahme"
durch einen Priester von Shango im Fitnesstudio wesentlich schwerere Gewichte
heben als vorher und die sexuelle Kraft nimmt meistens erstaunlich zu.
Der unkontrollierte Umgang mit diesen Energien, vor allem ohne vorherige
Reinigung des Ritualteilnehmers, kann zu Aggressivitätsausbrüchen,
zu gewalttätigen sexuellen Exzessen und Handlungen führen, bis
hin zur Vergewaltigung, denn auch diese Kräfte verhalten sich völlig
neutral in ihrer Anwendbarkeit, wie alle spirituellen Energien.
All diese Kräfte sind positiv, aber auch negativ nutzbar und ein
Mensch, der sich ihrer bedient, trägt allein die karmische Verantwortung
für deren Gebrauch.
Natürlich werden magische Arbeiten mit den speziellen Energien von
ESCHU nur unter Männern ausgeführt, wogegen spezielle Rituale
mit der Kraft von KORI und OSCHUN nur in Frauenkreisen praktiziert werden.
Um Fruchtbarkeit in materieller Ebene zu erreichen, bedarf es nicht nur
der Wärme, also des Feuers und der Kraft, sondern auch des weiblichen
Elementes, das durch die Göttin der Fruchtbarkeit KORI oder OSCHUN
angerufen wurde.
Auch "Mutter Erde" kann nur eine Saat aufgehen lassen, wenn
sie von der Sonne gewärmt wird und das zum Keimen und Wachsen nötige
Wasser zur Verfügung steht. Das männliche Element wird durch
das Feuer dargestellt, das weibliche durch Wasser.
Die göttliche Kraft, die als KORI bezeichnet wird, steht in Verbindung
mit den vielen schwarzen Madonnen, die an verschiedenen Wallfahrtsorten
verehrt und um Hilfe gebeten werden.
Die bekanntesten dieser Madonnen sind die schwarze Madonna in Chartres,
die aus schwarzem Ebenholz geschnitzt ist und sich in der unterirdischen
Gruft der Kathedrale befindet. Auf dem Sockel der Figur war "Virgini
Paritures" zu lesen,- "Die Jungfrau, die gebären wird".
In dieser Gruft befindet sich auch eine geweihte Heilquelle.
In den katalonischen Pyrenäen, in Montserrat, steht eine ähnliche
Statue, die "Moreneta". Montserrat ist ein Anziehungspunkt vieler
Jungvermählter, denn die dortige Madonna wacht über Ehe, Sexualität
und Fruchtbarkeit. Von dieser Madonna wird gesagt, sie habe schon vielen
kinderlosen Frauen bei Unfruchtbarkeit geholfen.
Mallorca's Schutzpatronin ist die "Moreneta", ebenfalls eine
schwarze Madonna, die sich in der Klosterkirche von Lluc befindet und
die gleichen Funktionen ausübt, wie unzählige andere schwarze
Frauenstatuen mit einem Kind auf dem Arm.
Im süditalienischen Crotone befindet sich ebenfalls ein Anziehungspunkt
vieler Pilger, denn auch hier gibt es eine der schwarzen Madonnen, so
wie im schweizerischen Einsiedeln, Florenz, Venedig, Rom, Tindari usw.
Alle diese Madonnen sind aus schwarzem Holz geschnitzt und verfügen
über wundersame Heilkräfte, vor allem aber sollen sie bei Unfruchtbarkeit
helfen.
Doch, wie bei allen spirituellen Kräften, ist auch hier nicht nur
Fruchtbarkeit im Sinne von Vermehrung und Kindersegen gemeint. Zunächst
einmal ist Fruchtbarkeit und Gedeihen auf geistiger Ebene gemeint. Das
bedeutet für praktische magische Arbeiten, daß die Kräfte
von KORI genutzt werden können, um jede Art von Wachstum und Entwicklung
zu beschleunigen, Ideen und Wünsche dessen zu verwirklichen, der
es versteht, sich mit ihren Energien aufzuladen und sie durch sich wirken
zu lassen. Doch, wie jeder Same seine Zeit braucht um aufzugehen und zu
wachsen, so bedarf es auch hier wiederholter magischer Arbeiten und Anziehungen
der Kräfte von KORI.
OGUN's Kräfte angerufen befähigen ein Medium
seinen Willen in die Tat umzusetzen, somit seinen Weg weiterzugehen und
seine Ziele zu erreichen. OGUN lehrt uns den Willen in die richtige Richtung
einzusetzen und hart wie Stahl in dem Bestreben zu bleiben seine Aufgaben
zu meistern. Er gibt uns die Fähigkeit, Richtiges vom Falschen zu
unterscheiden und zu erkennen. Mit Hilfe seiner Energien korrigiert er
falsches Denken, verleiht Weisheit und ist in der Lage dem Priester tiefe
Geheimnisse zu offenbaren. Die Yoruba's riefen ihn an, um gerechte Entscheidungen
bei Rechtsstreitigkeiten zu treffen und überließen ihm die
Aufgabe meineidige Menschen zu zerstören und Lügen gerecht zu
bestrafen. Dagegen belohnt er ehrliche Bemühungen in positiver Richtung
zu arbeiten mit seiner vielseitigen Hilfe. Man könnte OGUN als Hüter
der karmischen Gerechtigkeit bezeichnen.
Erinnern wir uns der geistigen Gesetze: "Was du aussendest kehrt
zu dir zurück", oder unseres Sprichwortes: "Wer Anderen
eine Grube gräbt, fällt selbst hinein".
Vielleicht sollte ich hier noch einmal auf die Gefahren Hinweisen, die
mit unseren "Arbeiten" verbunden sind für die Menschen,
die nur halbherzig mitarbeiten, oder aus egoistischen oder materiellen
Gründen vorgeben an einer spirituellen Entwicklung teilnehmen zu
wollen.
Ein richtiges Mitarbeiten mit diesen Kräften, macht
sich also wirklich bezahlt.
Doch ist das nicht jedermanns Sache. Eine ordentliche Portion an Ekstasefähigkeit
ist hier unabkömmlich.
Ein wörtlich zu nehmendes "Sich-gehen-lassen-können",
"Aus-sich-herausgehen", bzw. -tanzen oder "Außer-sich-sein"-können
ist die Voraussetzung für diese Arbeiten, bei denen es sehr wild
zugehen kann, bis wirklich ein Geistwesen den Körper des Mediums
übernehmen kann.
Kein Geistwesen kann in den Körper eines Mediums eitreten, wenn das
Medium, bzw. der Eigentümer des Körpers diesen nicht wenigstens
teilweise verläßt oder freigibt.
Mitunter geht es bei dieser Technik bis an die Grenzen einer körperlichen
Erschöpfung und der Schweiß beginnt in Strömen zu fließen.
Das ist natürlich nichts für Damen, die befürchten, daß
ihr Make-up verschmieren könnte, die Frisur beschädigt wird,
oder jemand daran Anstoß nehmen könnte, wenn der Busen zu wogen
beginnt und schon gar nichts, für Herren, die es im Laufe ihres mehr
oder weniger langen Lebens mühsam erlernt haben Haltung zu bewahren
und alles nur erdenkliche, "im Griff" zu haben.
Das interessiert in Afrika natürlich niemanden.
Zugegeben; diese Technik kann zuweilen albern wirken, aber der Zweck sollte
die Mittel heiligen, zumal es das einfachste Verfahren ist, eine Trance
hervorzurufen.
Ist einmal die Verbindung zwischen dem Medium und dem
Geistwesen hergestelt, kann dann die eigentliche Kommunikation stattfinden.
Die Wesenheit ist in der Lage, die Sprechwerkzeuge des Mediums zu benutzen
und kann Fragen beantworten, die ihr gestellt werden, oder führt
z.B. Heilungsrituale und Behandlungen aus.
Eine Menge von homöopathischen Rezepten für verschiedene Leiden,
in der Art, wie die Heiltees des Tiroler Arztes, Dr. med. Leonhard Hochenegg,
wurden schon "durchgegeben" und verblüffende Heilerfolge
durch Chirothesie dieser so besetzten Medien, sind keine Seltenheit.
Die, bei dieser Tanz-Technik freigesetzten Energien können
auch direkt für Energiebestrahlungen genutzt werden, oder für
Fernheilungen.
Das alles geschieht, während sich das Medium im Theta-Delta-Wellenbbereich
befindet.
Und daß tatsächlich Fernwirkungen ausgelöst werden ist
inzwischen mit technischen Hilfsmitteln nachweisbar.
In einer Sendung der Reihe "Talk X" im Frühjahr 1997 demonstrierte
der russischer Geistheiler Allan Tschumarek dieses Experiment recht anschaulich.
Siehe Video TALK - X 2 aus unserer Videothek! |