Eigenschaften von Geistern nach Allan Kardec

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Eigenschaften von Geistern nach Allan Kardec

Beitragvon Fauchi » 02.01.2008, 14:32

Hallo Zusammen,

da hier doch öfters Forums-Teilnehmer gechannelte Texte oder auch von Geistkontakten schreiben, habe ich mir mal die Mühe gemacht aus dem "Buch der Geister" von Allan Kardec mal die verschiedenen Eigenschaften von Geistern raus zu schreiben. So kann jeder nachschauen, ob er bei den Eigenschaften seinen Geist oder Übermittler wiederfindet.

Also Zitat Allan Kardec:

1. Es gibt keinen anderen Maßstab, den Wert der Geister zu unterscheiden, als den gesunden Verstand
2. Mann beurteilt die Geister Sprache und ihren Handlungen. Ihre Handlungen sind die Gefühle, die sie mitteilen, und die von ihnen erteilten Ratschläge.
3. Da man weiß, dass gute Geister nur Gutes sagen und tun können, kann Minderwertiges nie von einem guten Geiste kommen.
4. Erhabende Geister führen immer eine würdige, edle und erhabende Sprache, sie sagen alles mit Anstand und Einfachheit und schmeicheln nie. Sie brüsten sich nie mit ihren Wissen und nie mit ihrer Stellung unter den übrigen Geistern. Die Sprache der niederen und gemeinen Geister hat immer einen Anflug menschlicher Leidenschaften.
5. Man kann die Geister nicht nach materiellen Formen und der Korrektheit des Stils beurteilen, sondern muss den inneren Sinn ergründen, ihre Worte prüfen, sie kalt, reiflich und ohne jedes Vorurteil abwägen.
6. Die Sprache der erhabenen Geister ist immer gleich, wenn nicht in der Form, so dem Wesen nach. Die Gedanken sind dieselben. Sie können nach den günstigen Umständen, den Bedürfnissen und nach der Leichtigkeit der Mitteilung mehr oder weniger entwickelt sein, aber sie werden sich nie wiedersprechen. Wenn zwei Mitteilungen, die den gleichen Namen tragen, sich widersprechen, so ist die eine davon ganz offenbar falsch. Die wahrhafte wird jene sein, die dem bekannten Charakter der Person nicht widerspricht.
7. Die guten Geister sagen nur, was sie wissen, sie schweigen oder gestehen ihre Unkenntnis ein, wenn sie etwas nicht wissen. Die schlechten Geister reden über alles mit Bestimmtheit, ohne sich um die Wahrheit zu kümmern. Jede offenkundige Unlogik und Abweichung, jeder Grundsatz, der den gesunden Menschenverstand verletzt, zeigt den Betrug, auch wenn sich der Geist für aufgeklärt gibt.
8. Man erkennt die leichtfertigen Geister an der Unverfrorenheit, mit der sie die Zukunft enthüllen und Dinge verkünden, die zu wissen uns nicht gegeben ist. Gute Geister können die Zukunft fühlen lassen, falls diese Kenntnis nützlich sein kann. Aber nie geben sie die Daten genau an. Jede Ankündigung eines Ereignisses mit genauer Zeitangabe ist das Zeichen einer Mystifikation.
9. Höhere Geister drücken sich einfach und ohne Wortschwall aus. Ihr Stil ist kurz und bündig, ohne die Poesie der Gedanken und der Ausdrücke auszuschließen, für alle verständlich und erfordert keine Anstrengung, um verstanden zu werden. Sie beherrschen die Kunst, mit wenig Worten vieles zu sagen. Die niedrigen Geister verbergen die Leere ihrer Gedanken unter hochtrabenden Wortschwall. Dazu ist ihre Sprache oft anmaßend.
10. Die guten Geister befehlen niemals, sie drängen sich nie auf, sie raten nur. Folgt man ihnen nicht, ziehen sie sich zurück. Die bösen Geister dagegen sind heftig, erteilen Befehle, und wollen, dass man ihnen gehorche. Sie bleiben, allen zum Trotz. Jeder Geist, der sich aufdrängt, verrät seinen Ursprung.
11. Die guten Geister schmeicheln nie. Sie billigen es, wenn man Gutes tut, aber immer mit Zurückhaltung. Böse Geister erteilen übertriebene Lobeserhebungen, reizen zum Hochmut und zur Eitelkeit, während sie die Demut predigen.
12. Hohe Geister sind in allen Dingen über die Form erhaben. Niedere Geister allein pflegen kleinlichen Einzelheiten, die mit wahrhaft erhabenden Ideen unverträglich sind, Wichtigkeit beizulegen. Jede kleinliche Vorschrift ist ein sicheres Zeichen der Niedrigkeit und des Betruges von Seiten des Geistes, obgleich er einen ganz imposanten Namen angenommen.
13. Man muss allen sonderbaren und lächerlichen Namen misstrauen, die gewisse Geister annehmen (z.B. Konfuzius oder Jesus), um damit der Leichtgläubigkeit zu imponieren. Es währe falsch, diese Namen ernst zu nehmen.
14. Man muss auch jenen Geistern misstrauen, die sich zu leicht unter verehrten Namen vorstellen, und darf ihre Worte nur mit größter Zurückhaltung aufnehmen. Gerade hier ist eine strenge Kontrolle einfach unerlässlich. Oft ist es nur eine Maske, die sie annehmen, um ihre angeblich innigen Beziehungen zu erhabenen Geistern glaubhaft zu machen.
15. Gute Geister sind sehr gewissenhaft in Bezug auf jene Dinge, die sie anraten. Sie kennen nur ein ernstes und nützliches Ziel. Man muss daher alles als verdächtig betrachten, was diesen Charakter nicht hat oder was die Vernunft missbilligt.
16. Gute Geister schreiben nur Gutes vor. Ein Grundsatz, ein Ratschlag, der mit der reinen Nächstenliebe nicht vollständig im Einklang steht, kann kein Werk guter Geister sein.
17. Die guten Geister raten nur vollkommen vernünftige Sachen an. Jede Empfehlung, die sich von dem gerade Wege, von dem gesunden Sinne und von den unabänderlichen Naturgesetzen entfernen würde, deutet auf einen beschränkten Geist hin.
18. Niedrige Geister benützen oft spektakuläre Wege um sich mitzuteilen (materielle Zeichen wie z.B. drehender Tisch, umfallende Vase etc.)
19. Niedrige Geister versuchen Zwietracht, Misstrauen und Feindschaft zwischen den Menschen zu sähen.
20. Es genügt nicht, einem Geist Fragen zu stellen, um die Wahrheit zu erkennen. Man muss vor allem wissen, an wen man sich wendet. Die niederen und selbst die unwissenden Geister beantworten auch die ernsthaftesten Fragen. Es genügt auch nicht, dass ein Geist einst auf der Erde ein großer Mann gewesen ist, um in der jenseitigen Welt das höchste Wissen zu besitzen.
21. Scherz und Laune der guten Geister ist oft fein und witzig, aber er ist nie gemein. Bei den Spottgeistern, die nicht grob sind, ist der beißende Witz oft sehr treffend.
22. Um die Geister ähnlich wie die Menschen beurteilen zu können, muss man ganz zuerst sich selbst beurteilen können. Viele Menschen betrachten ihre eigene Meinung für den Maßstab aller Dinge des Lebens. Ihnen fehlt die erste und wichtigste Eigenschaft für jede gesunde Beurteilung, nämlich die Richtigkeit des Urteils.

Zitat Ende

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Re: Eigenschaften von Geistern nach Allan Kardec

Beitragvon Herby » 02.01.2008, 16:31

Hallo Fauchi,
danke für Deine Mühe die Du dir gemacht hast mit dem Raussuchen der Texte.

Ganz am Anfang habe ich in einem Post schon einmal darauf hingewiesen,
dass die Bücher "Buch der Geister und Buch der Medien" von Allan Kardec ein MUSS,
für jeden Afänger und fortgeschrittenen Menschen (Esoteriker) der den Weg gehen will, sind.

Und wir in den Gruppen richten uns möglichst danach.
Jetzt versteht vielleicht mancher, warum wir so kritisch mit so genannten "Durchsagen" sind.
Geister, (Foppgeister - inkarniert oder nicht) die das merken,
verschwinden ganz schnell wieder aus unserem Umfeld (und Forum).


Gruß
    Herby

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Re: Eigenschaften von Geistern nach Allan Kardec

Beitragvon peter-o » 25.01.2009, 15:36

Herby hat geschrieben:Jetzt versteht vielleicht mancher, warum wir so kritisch mit so genannten "Durchsagen" sind.
Geister, (Foppgeister - inkarniert oder nicht) ...

Auf Channel 11 habe ich vor Kurzem noch über "Geister" im Allgemeinen folgendes gesagt:
HIER kannst Du meinen Beitrag aus der Sendung "Grüße aus dem Jenseits" noch einmal hören.
Viel Spaß beim Zuhören und angenehmes Gruseln :knip
wünscht Euch
Peter-O
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Re: Eigenschaften von Geistern nach Allan Kardec

Beitragvon peter-o » 05.04.2013, 17:17

Hallo Freunde,
hier ein wirklich schöner und sehenswerter Film in 8 Teilen über unser Leben im Jenseits ...
https://www.youtube.com/watch?v=5XpXSSUFdKU
Ich wünsche Euch gute Unterhaltung.
Peter-O
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